Assistenz gesucht!

Assistenz Social Media und Organisation m/w/d

auf 450€ Basis ab sofort

Du interessierst dich für Kunst & Kultur, Drag und das Berliner Stadtleben? Du bist kreativ, neugierig und ein Organisationstalent? Social Media ist für dich quicklebendig und Newsletter sind für dich mehr als nur stille Post?

Für die Projekte der Gleiswildnis suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Assistenz im Bereich Social Media und Organisation.

„Assistenz gesucht!“ weiterlesen

Audrey Ahoi! Spreefahrt(en) mit Drag Queen. AGAIN!

EINE SPREEFAHRT, DIE IST LUSTIG – MIT DER DRAG QUEEN AUDREY NALINE WIRD SIE SPEKTAKULÄR!

Sorry, dass wir euch gleich so anschreien, aber wir freuen uns einfach. Es war so schön im letzten Jahr! Und darum: ein Encore. Fahrt mit Audrey die Spree rauf und wieder runter! It’s gonna be great.

Nicht nur, dass Audrey die Hauptstadt kennt wie ihre Caprihose, sie weiß zu allen Sehenswürdigkeiten immer noch eine Anekdote extrà. Audreys Berlin ist bunt, frech und aufsehenerregend. Mit Charme, Esprit und ruiniertem Langzeitgedächtnis lädt sie zur Abendfahrt mit Sektempfang, Stadtbilderklärung und extravaganten Einlagen – nicht nur im Stöckelschuh!

Bitte vorzumerken: 

„Audrey Ahoi! Spreefahrt(en) mit Drag Queen. AGAIN!“ weiterlesen

Einladung: RaumSolidarität

Speed-Dating der besonderen Art

Raum Solidarität
Großes Picknick mit Performance und Speed-Dating für Arbeitsräume in Kunst & Kultur

Liebe Kunst- und Kulturschaffende,
wir laden euch herzlich ein zu einem Speed-Dating der besonderen Art. Unser Anliegen ist nicht romantischer Natur:An einem Nachmittag möchten wir Raumsuchende und Menschen mit Arbeitsräumen aus Kunst und Kultur gemeinsam an eine Picknickdecke bekommen und Ihnen die Möglichkeit geben, sich kennen zu lernen und über das Teilen von Arbeitsräumen ins Gespräch zu kommen. Ziel ist es, durch solidarisches Miteinander, das Raumproblem der freien Szene anzugehen.

„Einladung: RaumSolidarität“ weiterlesen

Zu Besuch bei Kirsten Schröder

Das Buch unter dem wackelnden Tisch, das Gaffatape am Zeltboden – spontane Einfälle bleiben oft länger bestehen als geplant. Für Kirsten Schröder war es der Umzug nach Deutschland. Die Illustratorin hat letztes Jahr im November für Konzept*Feuerpudel  in der Brotfabrik live gezeichnet. John hat sie im Oktober zuhause besucht.

Das Buch unter dem wackelnden Tisch, das Gaffatape am Zeltboden – spontane Einfälle bleiben oft länger bestehen als geplant. Für Kirsten Schröder war es der Umzug nach Deutschland. Die Illustratorin hat letztes Jahr im November für Konzept*Feuerpudel  in der Brotfabrik live gezeichnet. John hat sie im Oktober zuhause besucht.

„Zu Besuch bei Kirsten Schröder“ weiterlesen

Konzept*Feuerpudel im Februar 2020 – Nachbereitung

Was für ein Fest! Der erste Feuerpudel im neuen Jahrzehnt war wieder mal ein Spektakel der Extraklasse. Maximale Auslastung bei maximaler Kaputtheit: Als diesmal John die heiligen Pforten der Brotfabrik öffnete (Gute Besserung, Axel!), stürmte das Pudelpublikum nur so hinein – trotz Startschwierigkeiten an der Kasse gab es kein Halten.

„Konzept*Feuerpudel im Februar 2020 – Nachbereitung“ weiterlesen

Feuerpudel illustriert mit… Leonie Ott

Yippieh! Das Konzept*Feuerpudel kehrt zurück in die Brotfabrik für die erste Ausgabe 2020. Am 06. Februar wird Leonie Ott uns mit ihrem illustratorischen Einfallsreichtum beehren. Wir haben zur Einstimmung vorab ein Interview mit ihr geführt.

Yippieh! Das Konzept*Feuerpudel kehrt zurück in die Brotfabrik für die erste Ausgabe 2020. Am 06. Februar wird Leonie Ott uns mit ihrem illustratorischen Einfallsreichtum beehren. And now, the interview:

„Feuerpudel illustriert mit… Leonie Ott“ weiterlesen

Konzept*Feuerpudel im Dezember 2019 – Nachbereitung

Wow, der letzte Feuerpudel des Jahrzehnts ist vorüber – and it was good! Volles Haus, textlicher Abwechslungsereichtum, fabelhafte Live-Illustration und ein Publikum, das zu frechen Scherzen aufgelegt ist.

Wow, der letzte Feuerpudel des Jahrzehnts ist vorüber – and it was good! Volles Haus, textlicher Abwechslungsreichtum, fabelhafte Live-Illustration und ein Publikum, das zu frechen Scherzen aufgelegt war.

„Konzept*Feuerpudel im Dezember 2019 – Nachbereitung“ weiterlesen

Feuerpudel illustriert mit… Brandon Pfluger

Bald ist es wieder so weit: Konzept*Feuerpudel kehrt zurück in die Lettrétage für eine letzte Ausgabe im ereignisreichen Jahr 2019. Brandon Pfluger wird uns zeichnerisch beehren und wie immer gibt’s vorab das traditionelle Interview.

„Feuerpudel illustriert mit… Brandon Pfluger“ weiterlesen

Konzept*Feuerpudel im November 2019 – Nachbereitung

Während die einen an ihren Wundertüten herumknistern, warten die anderen, dass es endlich losgeht, denn der Pudel lässt sich heute etwas Zeit. Was dann passiert, kann niemand fassen: Es ist nicht einfach nur der Diether, der da auf Absätzen höher als die Siegessäule die Bühne betritt, es ist – Golden Kabow. Und das ganz ohne Fördergeld.

Dem ungeduldigen Publikum hängt noch herbstlich das Laub an den Schuhen, als Axel endlich die Pforten öffnet. Binnen Minuten sind alle Plätze gefüllt. Während die einen an ihren Wundertüten herumknistern, warten die anderen, dass es endlich losgeht, denn der Pudel lässt sich heute etwas Zeit. Was dann passiert, kann niemand fassen: Es ist nicht einfach nur der Diether, der da auf Absätzen höher als die Siegessäule die Bühne betritt, es ist – Golden Kabow. Und das ganz ohne Fördergeld.

 

An den wenigen Balonpudeln sieht man schließlich, an welcher Stelle für die Vergoldung des Moderators gespart wurde. Hauskatze Inci ist wenig begeistert von all dem Tohuwabohu, eigentlich herrscht Hundeleinenpflicht in der Brotfabrik. Wegen ihr nämlich. Sie verzieht sich kommentarlos in die Tiefen des Innenhofs. Davon unbeirrt schreitet man weiter zum Hauptteil des Abends: Literatur! Bei der scheut die Losfee traditionell weder Kosten, noch Mühen und serviert dem Publikum auch heute einen Hochkaräter nach dem anderen, die von Kirsten Schröder obendrein nicht schöner illustriert werden könnten. Die entstandenen Illustrationen können in den nächsten Wochen auf unserem instagram-Kanal bestaunt werden.

 

 

 

 

 

Im Wettbewerb waren:

  1. Das Gravide Hopfensyndrom von Carlotta Frei. Den Text hat sie bereits bei einem gleichnamigen Leseabend im ORi und bei der PotShow vorgelesen. Momentan arbeitet sie an ihrem Debutroman. Besuchen kann man sie auf Twitter.
  2. Die Gelegenheit von Isobel Markus. Ihre Webseite ist diese hier.
  3. Mit und ohne Hosen dran von Konstantin Ames. Einige von Konstantins Werken kann man nachlesen. Er hat außerdem ein Projekt in das es sich reinzuhören lohnt: Sehstuck / listen /Sekundärziele (auslassen, abschreiben).
  4. Zuhause von Eva Strasser. Ihre Geschichten sind nicht nur gut, sie sind sogar veröffentlicht, z.B. in den beiden Anthologien Tiefraumphasen und Maschinenmenschen. Eva ist Preisträgerin des Deutschen Science Fiction Preises, zu Recht wie wir finden.
  5. Zweiter verlorener Brief von Maria Herrlich. Der Text ist ein Ausschnitt aus Marias neuem Buch, das im Frühjahr 2020 erscheint. Wer mehr über die Autorin erfahren will – hier entlang.
  6. Cappys von Christian Lange-Hausstein.
  7. Zwischen zwei Welten von Özge Yildiz. Dieser erstklassige Text ist der zweite Teil eines Dreiteilers, den man hier nachlesen kann.
  8. Der Besuch von Navina Wienkämper. Der Text hatte beim Feuerpudel Weltpremiere. Seine Autorin schreibt sowohl Lyrik, als auch Prosa, welche sie z.B. bei den Lesereihen Land in Sicht oder Books Without Covers vorlas bzw. vorlesen ließ. Auf Instagram heißt sie @navina_illustration – schaut mal vorbei.

(Die Veröffentlichung der Namen erfolgt in Absprache mit den Autor*innen und ist äußerst freiwillig.)

Die GewinnerInnen der drei Hauptpreise, die dieses Mal ziemlich krass ausgefallen sind:

Platz 3 an Christian Lange-Hausstein für Cappys.

Platz 2 an Maria Herrlich für Zweiter verlorener Brief.

Platz 1 an Eva Strasser für Zuhause.

Aber vor der Preisverleihung verliest Diether noch ein paar Versatzstücke aus den drei Sachpreisen, bei denen es sich um erlesene Trivialliteratur der Kategorien Adel, Heimat und Arzt handelt.

Es war ein traumhafter Abend. Wir danken allen Beteiligten, den Autor*innen, dem Team der Brotfabrik, den Goldsuchern vom Klondike River, ganz besonders Kirsten Schröder für ihre tolle Illustration und natürlich Dir, liebes Publikum! Womit haben wir dich verdient? Wissen wir nicht, aber wir freuen uns aufs nächste Mal.

Eure Pudel

(Fotos (c) Rick Palm)

 

Feuerpudel illustriert mit… Kirsten Schröder!

Beim nächsten herbstlichen Feuerpudel wird Kirsten Schröder illustrieren. Das wird ganz famos, wir freuen uns jetzt schon auf den 7. November mit Kirsten und haben in alter Tradition ein kleines Interview mit der Illustratorin geführt.

Beim nächsten herbstlichen Feuerpudel in der Brotfabrik wird Kirsten Schröder illustrieren. Das wird ganz famos, wir freuen uns jetzt schon auf den 7. November mit Kirsten und haben in alter Tradition ein kleines Interview mit der Illustratorin geführt.

K*P: Wie würdest du deinen Stil beschreiben? Arbeitest du lieber mit analogen oder digitalen Mitteln? 

Kirsten Schröder: Träumerisch, surrealistisch—sweet ’n sometimes creepy.  Mein Grafikdesign-Hintergrund hat viel Einfluss auf meine Illustration, ich muss eine Seite gut gestalten und ausbalancieren, ich kann nicht anders. Ich befinde mich in einer Übergangsphase von der analogen Illustration mit Gouache zur vollständig digitalen mit einem Cintiq und jetzt verliere ich langsam meine malerischen Fähigkeiten! It’s wild.

K*P: Warum hast du mit dem Illustrieren angefangen? Was schätzt du am meisten daran, nervt auch etwas am Dasein als Illustrator*in? 

Kirsten Schröder: Seitdem ich einen Bleistift halten konnte, habe ich gezeichnet. Ich hatte keine andere Wahl! Ich musste ~*die Inhalte meiner Seele ausdrücken*~.Aber erst seit ich in Berlin bin, mit richtiger Illustration.

K*P: Warum hast du zugesagt, beim Konzept*Feuerpudel zu illustrieren? Was reizt dich an dieser Aufgabe?

Kirsten Schröder: Weil es mir Angst gemacht hat! Normalerweise mach ich sowas nicht – vor einem Publikum zeichnen, aber ich bewege mich gerne aus meiner Komfortzone heraus und probiere mich aus. Und ganz ehrlich freue ich mich sehr auf deutsche Texte und hoffentlich die Kostüme von Alex, von denen ich so viel gehört habe.

K*P: Mit welcher Technik wirst du beim Konzept*Feuerpudel arbeiten? Worauf dürfen wir uns freuen? 

Kirsten Schröder: Ganz oldschool mit Buntstiften und Bleistift! Ich freue mich, mal wieder etwas ganz klassisch analog zu zeichnen.

K*P: Wenn du nicht gerade live Texte illustrierst – woran arbeitest du gerade? Kann man irgendwo mehr von deiner Arbeit sehen? 

Kirsten Schröder: Ja klar! Du kannst dir mein Kinderbuch und andere Arbeiten auf meiner Website kirsten-schroder.com ansehen.

K*P: In fünf Jahren…

Kirsten Schröder: Ich hab noch gar keine Ahnung, in welchem Teil der Welt ich leben werde, aber ich bin mir sicher, dass ich immer noch von Menschen umzingelt sein werde, die ich liebe, und dass ich das immer noch machen werde, was ich liebe. Vielleicht werde ich bis dahin wieder mit meiner Katze Basel vereint sein.

 

Kirsten Schröder ist eine texanische Illustratorin, die derzeit in Berlin lebt. Nach ihrem Abschluss an der University of Texas 2013 arbeitete sie einige Jahre in Austin, bevor sie 2016 alles auf den Kopf stellte und in eine kleine Stadt in der Nähe von Hamburg abhaute, um sich mit deutscher Grammatik und Kinderbuchillustration zu beschäftigen. Heute hat sie ein Gemeinschaftsstudio neben dem alten Gefängnis in Hohenschönhausen, wo sie weiter an ihren kreativen Projekten arbeitet und sich das gar nicht anders vorstellen könnte. Ihr könnt ihr auf instagram folgen und ihre Website besuchen.