Christin Lohmann

Christin Lohmann, geboren und aufgewachsen im Ruhrgebiet, lebt und arbeitet in ihrer Wahlheimat Berlin. Nach ihrem Studium der Mode und Illustration an der Fachhochschule Bielefeld arbeitet sie als freischaffende Künstlerin in den Bereichen Malerei und Illustration.

„Christin Lohmann“ weiterlesen

Leonie Ott

Leonie Ott, 28 Jahre, studierte Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft in Berlin und Paris. Sie schrieb ihre Masterarbeit über eine Comicästhetik im Theater, ist Teil des chaotischen Comic-Collectivs 000+, nutzt das dokumentarische Potential des Comics bevorzugt, um die Kunst- und Kulturszene abzubilden und arbeitet aktuell an ihrem ersten Comicbuch Impersona.

„Leonie Ott“ weiterlesen

Rick Palm

Rick Palm ist Graphic Recorder, Illustrator, Autor, Podcaster und seit 2019 Teil des Gleiswildnis-Teams. Er arbeitete für Berlin Science Week, Stadt Inklusive!, Förderband e.V., LIFE e.V., Daimler AG, neue deutsche organisationen, Verlag der Tagesspiegel, Wirtschaftsförderung Brandenburg und viele mehr. Er war Redaktionsmitglied und Illustrator beim Kater Demos Magazin und Teil der ÖA der Langen Nacht der Illustration.

„Rick Palm“ weiterlesen

Zu Besuch bei Kirsten Schröder

Das Buch unter dem wackelnden Tisch, das Gaffatape am Zeltboden – spontane Einfälle bleiben oft länger bestehen als geplant. Für Kirsten Schröder war es der Umzug nach Deutschland. Die Illustratorin hat letztes Jahr im November für Konzept*Feuerpudel  in der Brotfabrik live gezeichnet. John hat sie im Oktober zuhause besucht.

Das Buch unter dem wackelnden Tisch, das Gaffatape am Zeltboden – spontane Einfälle bleiben oft länger bestehen als geplant. Für Kirsten Schröder war es der Umzug nach Deutschland. Die Illustratorin hat letztes Jahr im November für Konzept*Feuerpudel  in der Brotfabrik live gezeichnet. John hat sie im Oktober zuhause besucht.

„Zu Besuch bei Kirsten Schröder“ weiterlesen

Kirsten Schröder

Kirsten Schröder lebt und arbeitet als freie Illustratorin mit Schwerpunkt Kinderbuch in Berlin. Ursprünglich aus Texas, arbeitete sie als Webdesignerin für das texanische Unternehmen Son of a Sailor und zog nach ihrem Designstudium 2016 nach Deutschland, wo sie heute mit Comiczeichner Till Lukat und Illustratorin Ellice Weaver ein Gemeinschaftsstudio in Hohenschönhausen betreibt.

„Kirsten Schröder“ weiterlesen

Konzept*Feuerpudel im Februar 2020 – Nachbereitung

Was für ein Fest! Der erste Feuerpudel im neuen Jahrzehnt war wieder mal ein Spektakel der Extraklasse. Maximale Auslastung bei maximaler Kaputtheit: Als diesmal John die heiligen Pforten der Brotfabrik öffnete (Gute Besserung, Axel!), stürmte das Pudelpublikum nur so hinein – trotz Startschwierigkeiten an der Kasse gab es kein Halten.

„Konzept*Feuerpudel im Februar 2020 – Nachbereitung“ weiterlesen

Feuerpudel illustriert mit… Leonie Ott

Yippieh! Das Konzept*Feuerpudel kehrt zurück in die Brotfabrik für die erste Ausgabe 2020. Am 06. Februar wird Leonie Ott uns mit ihrem illustratorischen Einfallsreichtum beehren. Wir haben zur Einstimmung vorab ein Interview mit ihr geführt.

Yippieh! Das Konzept*Feuerpudel kehrt zurück in die Brotfabrik für die erste Ausgabe 2020. Am 06. Februar wird Leonie Ott uns mit ihrem illustratorischen Einfallsreichtum beehren. And now, the interview:

„Feuerpudel illustriert mit… Leonie Ott“ weiterlesen

Maria Herrlich

Maria Herrlich macht Cover, Illus, Flyer und Texte und versteht sich als Allroundgrafikerin. Am liebsten aber macht sie Bücher und alles, was dazugehört. Selbst hat sie ein halbes Dutzend Bücher herausgegeben, gestaltet und illustriert. Und das mit den eigenen Büchern begann mit dem Herrlichen Salon und seinem Büffet … Für die Gleiswildnis hat Maria Herrlich ein wunderbares Interview gegeben, beim Feuerpudel illustriert (November 2017) und sie hat bei der sechsten Breakout Session einen Text von Lisa Starogardzki illustriert.

Ein Blick auf ihre Website können wir empfehlen, so wie auch ihren Instagram-Kanal.

Zurück zur Übersicht

Zu Besuch bei Till Lukat

Fast so, wie damals der Einstieg in verlassene Gebäude als Jugendliche*r, nur in legal und mit Kunst: Diether und John waren bei Till Lukat im Atelier zu Besuch. Am 05. September wird der Comiczeichner für Konzept*Feuerpudel in der Lettrétage Texte illustrieren. Ein kleiner Bericht aus Lichtenberg.

Raum 204. »Das ist wichtig, hier gibt es viele Räume.« schreibt Till Lukat noch in der Mail. Diether läuft trotzdem am Gebäude vorbei, John steht orientierungslos im Eingangsbereich. Ein paar Anrufe später sitzen beide dann doch in Tills Studio.

Ob hier auch manchmal abgerockt wird? Pflanzen stehen ja angeblich auf Musik

Das hat die Größe eines geräumigen WG-Zimmers und sieht mit der Couch, der Kaffeeküche und dem Gitarrenverstärker neben der Heizung auch beinahe so aus. Das Studio teilen sich drei Künstler*innen: Till Lukat, Ellice Weaver und Kirsten Schröder.

Die Aussicht ist zwar kein Meerblick, aber dafür geschichtsträchtig.

Geht man vom Äußeren aus, überrascht die Gemütlichkeit des Ateliers. Besonders der Blick aus dem Fenster erinnert an düstere Zeiten: Gegenüber steht die Gedenkstätte Hohenschönhausen. Hier wurde aus einem ehemals sowjetischen Gefängnis die Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit der DDR, wurde einst gefoltert und verhört. Umso größer die Freude, den Ort mit

Darf in keinem Atelier fehlen: Der Kaffee!

etwas Positivem zu verbinden. Nämlich der Illustration und dem Kaffee, den Ellice gleich zu Beginn anbietet.

Till erzählt von seinen aktuellen Arbeiten und dem Gebäude, in dem wir uns befinden. Hier arbeiten viele verschiedene Künstler*innen, das Haus wird wie ein klassisches Bürogebäude Raum für Raum vermietet – nur statt Büroräumen finden sich hier Ateliers. Mit einigen Kolleg*innen steht Till im Austausch, die Tassen aus denen wir unseren Kaffee trinken hat der Türnachbar letzten Sommer selbst gemacht. Die drei Künstler*innen finanzieren das Atelier, indem sie es sich teilen – und durch den Wohnwagen im Hinterhof, in dem Till und Ellice wohnen, fallen für beide Faktoren wie Wohnungsmiete oder Fahrtweg zur Arbeitsstelle ebenfalls weg. Dass das funktioniert verdanken sie dem netten Verantwortlichen für den Gebäudekomplex.

Am liebsten arbeitet Till analog.

Tills digitaler Arbeitsplatz: Monitor, Maus, Tastatur und sein Grafiktablet.

Auf dem Monitor zeigt Till, wie sein aktueller Webcomic »Something in the Water« durch kleine Animationen eine besondere Wirkkraft entfaltet. Herzstück des Ateliers ist jedoch der Risographie-Drucker. Zwei Farbtrommeln im Innern des riesigen Geräts, orange und schwarz, erzeugen hier in kürzester Zeit einzigartige siebdruckartige Kunstdrucke.

An der Seite klebt eine Spendenbox: Die Kosten für die kostenintensiven Farbtrommeln teilen sich die Atelierkolleg*innen ebenfalls. Till arbeitet nicht nur digital, sondern am liebsten analog – das bezeugt auch der mit Tintenflecken übersäte schräge Zeichentisch neben dem Schreibtisch.

Till Lukat und sein Risographie-Drucker geben ein gutes Team ab.

Als die Kaffeebecher leer sind, Till uns all seine Bücher gezeigt und John jeden Winkel des Ateliers fotografiert hat, bringt uns der Comiczeichner noch zu seinem Wohnwagen. Der Weg zu seinem Zuhause ist abenteuerlich, Till füh

Im Flur kommt schon der Efeu durch die Decke.

rt uns zu Fluren mit dicken Glaswänden, in denen der Efeu durch die Decke wächst und durch dunkle hohe Hallen die an das Innere einer Stahlfabrik erinnern. Fernab der polierten Kreativszene Kreuzbergs eröffnet sich hier in Lichtenberg eine Welt des Künstlerdaseins, die von Kompromissen lebt – weil es wegen der hohen Ateliermieten anders in Berlin nicht möglich ist.

Hier könnt ihr noch unser Interview mit Till nachlesen. Folgt Till auf Instagram und schaut euch seinen Webcomic an!

Till Lukat in seinem Wohnwagen im Hinterhof des Ateliergebäudes.

Till Lukat ist gebürtiger Berliner. Seit Anfang diesen Jahres arbeitet er in seinem Atelier. Er ist Autor zweier Bücher und einer Reihe von Kurzgeschichten die in unterschiedlichen Magazinen und Anthologien erschienen sind. Seine Arbeiten sind bislang hauptsächlich in anderen Sprachen erschienen und erhältlich zum Beispiel direkt bei centrala hier oder bei Cambourakis.