Konzept*Feuerpudel illustriert mit … Cloozy

Zu unserer außerordentlichen Freude hat uns im Januar die Berliner Animatorin und Komikerin Cloozy ihre Unterstützung zugesagt. Cloozy studierte an der Hochschule für Film und Fernsehen Babelsberg Animation und Trickfilm und arbeitete bei Film und Fernsehen,

Zu unserer außerordentlichen Freude hat uns im Januar die Berliner Animatorin und Komikerin Cloozy ihre Unterstützung zugesagt. Cloozy studierte an der Hochschule für Film und Fernsehen Babelsberg Animation und Trickfilm und arbeitete bei Film und Fernsehen, bevor sie in New York 2006 auch mit Comedy begann.

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Konzept*Feuerpudel im Oktober 2018 – Nachbereitung

Am 4. Oktober 2018 wuchs in Moabit zusammen, was zusammengehört. Die Sofas waren gemütlich, die Bühne bunt beleuchtet und der Diether trug zur Feier des Tages ein paar Kilo raschelnden Holzschmuckes. Helmut Schmidt überwachte das Ganze, wenn auch schwarz-weiß in 2D, und lauschte ziemlich sprachlos unseren acht wundervollen Texten – vielleicht lag’s am Rauchverbot. Aber der Reihe nach.

Am 4. Oktober 2018 wuchs in Moabit zusammen, was zusammengehört. Die Sofas waren gemütlich, die Bühne bunt beleuchtet und der Diether trug zur Feier des Tages ein paar Kilo raschelnden Holzschmuckes. Helmut Schmidt überwachte das Ganze, wenn auch schwarz-weiß in 2D, und lauschte ziemlich sprachlos unseren acht wundervollen Texten – vielleicht lag’s am Rauchverbot. Illustriert wurde dieses Mal von Ursula Breinl. Auf der neuen Beamer-Leinwand der Neuen Nachbarschaft konnte man das äußerst komfortabel genießen. Die Texte erfreuten sich hinsichtlich ihrer Genreherkunft ziemlicher Diversität: Von Science Fiction über gehobene Lyrik bis Erotik war alles dabei. Vorher kehrten wir zur Feier des bereits verstrichenen Feiertags zu einer alten Tradition zurück und bastelten ein paar Balonpudel. Das klappte so mittel (just saying!), war deswegen aber nicht weniger schön. Bevor im Finale die Gewinner*innen bekanntgegeben wurden, hatten wir aber noch einen ganz besonderen Gast, nämlich Angie Volk, Mitbegründerin des Feuerpudels, die mit einem eigenen Text die Zuhörer*innen in ihren Bann zog und mit Diether über das Wohl und Wehe anonymer Formen, ihren Werdegang und die Zukunft sprach.

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Konzept*Feuerpudel im April 2018 -Nachbereitung

Pudel-Power im frisch renovierten und nun teilweise rosafarbenen Keller der Neuen Nachbarschaft: Fällt euch eine bessere Art ein, den April zu feiern? Uns nicht, und unserem April-Pudel-Publikum unterstellen wir Ähnliches. Und tatsächlich waren wir sehr erfreut über gute Texte, bahnbrechende Illustrationen von David Pollmann und ein fesches Gespräch mit Paula Fürstenberg.

Pudel-Power im frisch renovierten und nun teilweise rosafarbenen Keller der Neuen Nachbarschaft: Fällt euch eine bessere Art ein, den April zu feiern? Uns nicht, und unserem April-Pudel-Publikum unterstellen wir Ähnliches. Und tatsächlich waren wir sehr erfreut über gute Texte, bahnbrechende Illustrationen von David Pollmann und ein fesches Gespräch mit Paula Fürstenberg.

Diether hat sich extra für den Abend eine neue und sehr flauschige Pudelmaske gekauft, während das Publikum sich mit Papp-Masken begnügen musste (noch eine Sache, die sich bei entsprechender Förderung selbstverständlich ändern würde: Flauschige Masken für alle). Zum Glück hat er sie dann auch wieder abgesetzt. Anschließend hat er sich auch von diversen Zwischenrufen nicht nervös machen lassen und hat alle acht Texte planmäßig in der korrekten Reihenfolge vorgetragen. Ein Genuss für Ohren und Augen, letzteres dank David.

Wer sich das nochmal in Ruhe ansehen will, bitteschön:

    

(Fotos © Markus Abendroth)

Vor der Preisverleihung sprache Vanessa Weser und Paula Fürstenberg über das Netzwerk Freie Literaturszene Berlin, bei welchem Paula zum Vorstand gehört und zu ihrem Leben als Autorin. Fazit: Kollektives Arbeiten ist ein Ding!

Und bevor wir verraten, wer gewonnen hat, hier nochmal alle Texte des Wettbewerbs:

  1. Der Damensattellecker von Robert Klages. Mehr Texte von ihm gibt’s auf robert-klages.de zu lesen. Robert arbeitet als freier Redakteur unter anderem für den Tagesspiegel und veranstaltet die Lesereihe Sprechstunde:Nebensatz. Seine Geschichten sind in diversen Literaturzeitschriften erschienen.
  2. Redliche Motive von Anne Büttner. Den Director’s Cut ihres Textes findet man in der 10. Ausgabe des HANT-Magazins. Anne betreibt außerdem den Blog Alles außer Binnenschifffahrt, wo sie in ihrer gewohnter Manier mit Wörtern jongliert. Lohnt sich!
  3. Die Hoffnung von Sarah Amanda Dulgeris. Sie ist nicht nur Autorin, sondern auch Schauspielerin und hat sogar eine Website, nämlich diese hier. Der Text ist bisher unveröffentlicht und stammt aus dem Stück “Kein Liebeslied”.
  4. Vogelperspektive von Stefan Franken. Der Text ist bisher noch unveröffentlicht, sein Autor aber viel auf Lesebühnen unterwegs. Wer Stefan im Internet suchet, der findet ihn z.B. auf Facebook.
  5. Liebeskummer für Genießer von Nachtwort. Das dazugehörige Blog heißt so: www.nachtwort.com
  6. Gewinn einer Nacht von Holger Heiland. Der Text ist noch unveröffentlicht. Wer noch mehr über Holger wissen möchte, kann seine Website besuchen: weltwundern.net
  7. Über alle Maßen freundlich von Markus Streichardt. Der Text ist unveröffentlicht, aber wen jetzt die Autorenneugierde packt, der schaue mal hier.
  8. Auszug ausm Buch vom ZWECK von Stephan Weiner. Der Text ist quasi noch ein Welpe und hat bei uns seine ersten Schritte gemacht, wir sind stolz! Stephan hat eine Webseite, die heißt www.stephanweiner.de, und er ist Redakteur bei der Zeitschrift Die Epilog.

[Nachrücker: Das perfekte Dazwischen von M e K u D u – man. https://steetmit.com/@mekudu-man]

 

(Die Veröffentlichung der Namen erfolgt in Absprache mit den Autor*innen und ist äußerst freiwillig.)

Platz 3 an Stephan Weiner für Auszug ausm Buch vom ZWECK. Gewann ein Buch.

Platz 2 an Markus Streichardt für Über alle Maßen freundlich. Gewann ein Buch.

Platz 1 an Robert Klages für Der Damensattellecker aus Mahrzahn-Hellersdorf. Gewann ein Buch.

Wir danken dem/der anonymen Spender*in, die uns die wunderbaren Werke zur Verfügung gestellt hat! Besonderer Dank gilt dem Illustratoren David Pollmann und unserem Gast Paula Fürstenberg. Vielen vielen Dank!

Auf geht’s zum letzten Pudel vor der Sommerpause! Wir sehen uns am 3. Mai in der Brotfabrik.

Eure Frühlings-Pudel

 

 

Konzept*Feuerpudel im Januar 2018 – Nachbereitung

Man sagt ja, einige gingen zum Lachen in den Keller. Feuerpudelfreund*innen gehen in den Keller der Neuen Nachbarschaft, um gute Texte zu hören – diesmal unter einer erstaunlich hohen Zahl Einsendungen ausgelost, was uns natürlich besonders freute. Dazu gabs wieder Masken, Booze aus dem Partykeller und viel Gespräch über was mit Texten. Aber der Reihe nach.

Man sagt ja, einige gingen zum Lachen in den Keller. Feuerpudelfreund*innen gehen in den Keller der Neuen Nachbarschaft, um gute Texte zu hören – diesmal aus einer erstaunlich hohen Zahl Einsendungen gelost, was uns natürlich besonders freute. Dazu gabs wieder Masken, Booze aus dem Partykeller und viel Gespräch über was mit Texten. Aber der Reihe nach.

 

Die Texte waren astrein, wie uns von allen Seiten zugetragen wurde. Im Wettbewerb waren:

  1. Eingeweih von Charlotte Roschka. Leider gibt es weder Blog noch Buch, in dem man diesen Text nachlesen könnte…
  2. Rotdonnerstag Spätsommertag von Nike Anna Huss. Das Gedicht ist bislang unveröffentlicht.
  3. Brehmestraße von Andrea Maluga,  zu finden auch auf Facebook und in ihrer Schreibwerkstatt Zeilenzauber.
  4. Tempelhof von Michael-André Werner.
  5. Silberfische am Horizont von Willibald Laub.
  6. Gedichte: Es gibt keine Grenze / Davvero von Ingeborg Robles. Im www. ist sie bisher nicht literarisch vertreten.
  7. Trennungen, gestreckt von Charlotte Harnisch.  Lest ihre Texte, unter anderem diesen, auf ihrer Website!
  8. Wie sein gekommen die Malheur auf die Welt? von Susanne Schwarz.

(Die Veröffentlichung der Namen erfolgt in Absprache mit den Autor*innen und ist äußerst freiwillig.)

Die GewinnerInnen der drei Hauptpreise, die dieses Mal ziemlich krass ausgefallen sind:

Platz 3 an Andrea Maluga für Brehmestraße . Ihr Projekt ist die Schreibwerkstatt ZeilenZauber, in der sie Kindern und Jugendlichen Literatur nahebringt, inklusive Besuch von Buchmessen, Lesungen) .

Platz 2 an Michael-André Werner für Tempelhof. Der Text ist noch nicht veröffentlicht worden – wir freuen uns schon!

Platz 1 an Susanne Schwarz für Wie sein gekommen die Malheur auf die Welt?. Susanne Schwarz alias Susanna Sieg ist als Autorin und freie Journalistin tätig, vornehmlich in den Bereichen Medizin, Umwelt und Ernährung. Ihr Text “Wie sein gekommen die Malheur auf die Welt?” wurde bisher nicht veröffentlicht.

Die Stimmung war gut, das Wetter war uns egal. Für das Sicherheitsgefühl des Publikums haben wir ein Bild von Helmut Schmidt in die ehemalige Kegelbahn gestellt, was im Allgemeinen Trubel vielleicht etwas unterging, aber fürs Gefühl war es in Ordnung. Ein Stimmungsbild darüber wurde nicht eingeholt, letztlich ist die Vermutung, dass es mit Helmut Kohl auch nicht viel besser gewesen wäre.

Wir danken der Neuen Nachbarschaft und den anonym bleibenden Spender*innen der Preise, in Form von Büchern, die uns förmlich aus den Händen gesehnt worden sind. Besonderer Dank gilt der Urmutter des Pudels, die Gestalterin des Pudellogos und zahlreicher Flyer, Jana Koslovski, die mit ihrem unnachahmlichen Stil den Abend zeichnerisch geprägt hat, und unserem Gast Stephan Porombka, dem zuzuhören immer eine große Freude ist. Merci!

Bleibt uns gewogen! Im Februar gehts ja schon wieder weiter.

Eure Pudel