Konzept*Feuerpudel im Mai – Nachbereitung

Posted by on Mai 11, 2017

Im Wonnemonat Mai waren wir mal nassforsch und sind nach Charlottenburg gekommen, um im ArtStalker eine weitere erstaunliche Lesung zu vollführen. Es war nicht ganz so warm draußen wie erwartet, aber wir trafen uns ja schließlich im Heimatkiez der bedingungslosen Grundliteratur. Aber der Reihe nach.

(Fotos (c) Michael-André Werner (1), Art Stalker (2-5)

 

Wir haben erneut versucht, unser Publikum an einen Eintritt zu gewöhnen (Nicht nur durch die Hilfe des ArtStalker Teams, das uns motivierend zur Seite stand). Da die Förderlandschaft und Diethers Fähigkeiten selbige um Unterstützung zu verantragen in der Vergangenheit nicht gut zusammengingen, müssen wir schauen, wie wir mit Postkarten, Bettwäsche und einem angemessenen Eintrittsobulus dafür sorgen können, dass die IllustratorInnen honoriert, die AutorInnen bewirtet und Diethers Butterstulle geschmiert ist. Aber genug geheult, es war ein wunderbarer Abend! Textlich gestaltete er sich so (Namen sind in Absprache mit den Autor*innen veröffentlicht – oder eben nicht):

Als Text Nummer 1 ging „Von einem, der auszog“ von Markus Schupp an den Start. Es gibt von Markus Schupp weder Website noch Blog noch sonstwas, wer den Text nochmal nachlesen will muss sich also gedulgen.

Text 2 hörte auf den Namen „Heiteres Beruferaten“ von Waldi Fürst. Selbiger hat sich als „Neuling“, wie er sich in der Mail selbst beschrieb, sehr gut geschlagen. Leider hat er seinen Blog vor einem Jahr aufgegeben.

Text 3 hieß „Gedanken zur politischen Situation“ von Chris Klauke. Ob man der selben (oder der gleichen) Meinung ist kann man leider noch nirgends nachprüfen – veröffentlicht wurde der Text bisher noch nicht.

Text 4: „Zucchinigewürz“ von Michael-André Werner. Selbiger schlägt bei uns alle paar Monate mal auf und räumt dann ab. Siehe unten. Den Text nachlesen kann man nicht, aberrrr: er las ihn schon selbst auf der Poetry Couch.

„Blinker und Blender“ mit der Startnummer 5 war auch von einem alten Bekannten: Lukas Burger.

Christian Lange-Hausstein hat mit „Er ist tot“ den Startplatz 6 inne gehabt. Ob der Text auf seinem Blog „Prosa Bolognese Digital“ zu finden ist? Schaut doch einfach selbst.

Text 7: „Don Juan lernt lieben“ von  Nurbi. Es gibt leider keine Möglichkeit, den Text nachzulesen. Auch hier drücken wir die Daumen, dass sich das noch ändert!

Die „Hochzeitsrede eines Hunde“ von Carola Malter beschließt als 8ter Text die Lesung.

 

 

Die Gewinnermittlung durch das Publikum kam zu folgendem weisen Ratschluss:

Platz 3: Blinker und Blender von Lukas Burger. Als Preis gab es die wunderbare Illustration von Larissa Tewes, eine Topfpflanze und entsprechendes Pflanzbesteck. 

Platz 2:  Don Juan lernt lieben von Nurbi. Als Preis gab es die wunderbare Illustration von Larissa Tewes, eine etwas größrere Topfpflanze und entsprechendes Pflanzbesteck. Der/Die Autor*in mag allerdings erstmal in der Anonymität verbleiben.

Platz 1: Zucchinigewürz von Michael-André Werner. Als Preis gab es die wunderbare Illustration von Larissa Tewes, eine ziemlich große Topfpflanze und entsprechendes Pflanzbesteck. Mehr davon unter anderem auf: www.ichmachdashiernichtzumspass.de

 

Diether verwirrte das Publikum mit Geschichten seiner dörflichen Herkunft und dem drang, als Kind eigentlich Handwerker werden zu wollen, während die gesamte Dorfgemeinschaft darauf hinarbeitete, dass er doch lieber was mit Kultur machen soll. Dass es eher umgekehrt war verraten wir nur hier. Nach der Hälfte das Abends hatte sich auch das Charlottenburger Publikum an seine etwas wirre Moderation gewöhnt und ging gut mit. Folgende Persönlichkeit, die nicht mehr unter uns weilt, hat er zur Recherche empfohlen: Friederike Kempner. Nur 1 Person aus dem Publikum kannte sie bereits. Das ist zu wenig.

 

Glücklich und zufrieden machen wir jetzt eine kleine Sommerpause. Im September geht es weiter. Bleibt dran. Vielleicht auch durch unsere Newsletterei.

 

Herzlichst! Eure Pudel.

 

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