• gleiswildnis-title

In der Gleiswildnis arbeiten unterschiedliche Akteur*innen der Berliner Kulturlandschaft zusammen. Wir zeigen eigene Arbeiten und machen Ausflüge. Unsere Idee ist: Wir bieten für Tourist*innen und Einheimische mit den Spreesprechern Stadtführungen mit kulturellem oder historischem Fokus – etwa von der Spree aus. Tickets dafür kann man direkt bei der Gleiswildnis erwerben.

Wenn daraus Gewinne entstehen, verwenden wir sie für unsere künstlerischen Projekte, etwa das Konzept*Feuerpudel. Wir mögen und arbeiten an Projekten abseits des kulturellen Mainstream – an Hybriden, Crossovern und Versuchen. Wir entwickeln Konzepte und probieren rum. Wir lassen das Scheitern ebenso zu wie den Erfolg.

Uns interessieren: Dystopien und Utopien, der gerade Weg und der Umweg, Underdogs, der Typus des Versagers und die Idee des „Comeback“, der große Knall und die Ordnung danach, Chimären, Zwitterwesen, Ab- und Aufwertungsmechanismen, die Idee des Scheiterns, die Idee des Erfolgs, Schicksal, Ohnmacht, Schwäche und der freie Wille.

Wir fragen uns dabei: Wie einsam ist es an der Spitze? Kannst du alles werden, wenn du nur wirklich willst? Was kommt nach dem Fall? Wie oft muss man wieder aufstehen? Die Gleiswildnis nennt sich nach einem Flecken Erde im Berliner Gleisdreieck. Aus alten Gleisen, Pfützen, Gruben und verlassenen Signalanlagen entsteht ein neues Biotop.

X