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In der Gleiswildnis arbeiten unterschiedliche Akteur*innen der Berliner Kulturlandschaft zusammen. Wir zeigen eigene Arbeiten und machen Ausflüge. Neben unserer Brotarbeit entstehen Projekte abseits des kulturellen Mainstream; Hybride, Crossover und Versuche.

Wenn wir genau wüssten, wie alles funktioniert, müssten wir es nicht versuchen. Letztlich können einige von uns selbst nach Jahren der (Selbst-)Ausbeutung die Frage nach dem „Was bin ich?“ nicht abschließend beantworten.

Uns interessieren: Dystopien und Utopien, der gerade Weg und der Umweg, Underdogs, der Typus des Versagers und die Idee des „Comeback“, der große Knall und die Ordnung danach, Chimären, Zwitterwesen, Ab- und Aufwertungsmechanismen, die Idee des Scheiterns, die Idee des Erfolgs, Schicksal, Ohnmacht, Schwäche und der freie Wille.


Wir haben gefühlt alles durch: Blockiert vom Gefühl es perfekt machen zu müssen. Gescheiterte Aufnahmeprüfungen, verkorkste Freundschaften, Guilt Trips, unbezahlt ackern und Danke, Tschüss. Lose Enden, ein Schreibtisch voll Ideen, den Wald vor lauter Bäumen.

Wir entwickeln Konzepte und probieren rum. Wir fragen uns dabei: Wie einsam ist es an der Spitze? Kannst du alles werden, wenn du nur wirklich willst? Was kommt nach dem Fall? Wie geht anders? Wie oft muss man wieder aufstehen? Die Gleiswildnis nennt sich nach einem Flecken Erde im Berliner Gleisdreieck. Aus alten Gleisen, Pfützen, Gruben und verlassenen Signalanlagen entsteht ein neues Biotop.

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